11. Meråker-Trondheim-Hjerkinn-Geiranger-Trondheim-Meråker

„Burger mit Avooooocaaaadooo“ oder auch;

„Papa dass ist ein Elch.“

 

Ich habe eine Schwæche fuer Hotel Fruehstueckbuffets.
Grundsætzlich ist der Preis in keiner Proportion zu dem was die meisten Menschen essen. Die meisten Menschen.
Gestern hatte ich an der Nidelva an einem Gebæude „Norges beste Frøkost“ gelesen und geschmunzelt. Na dass schaue ich mir doch mal selbst an.
Also betrete ich das Scandic Nidelva. Eventuell falle ich zwischen all den schick gekleideten Menschen mit meinem 80l Rucksack & der Angel etwas auf. Eventuell.
An der Rezeption erkunde ich mich nach dem Preis fuer das Buffet; 280NOK. PUH. Ich sehe es mir dennoch an.
Das Buffet, Mensch dass ist jetzt wirklich schwer zu beschreiben..
Also;
Ich arbeite seit einigen Jahren in der Gastronomie und habe bereits ein bisschen etwas an Produkten und Arbeitsweisen gesehen. Abgesehen davon futtere ich mich auch wenn ich nicht gerade auf Langtur bin mit Freude durch Hotelbuffets. Wie mein Kumpel Thomas mal ganz trocken sagte; „Junge, Junge; an dir machen die aber ein dickes Minusgeschæft!“
Doch was das Scandic Nidelva da aufbietet ist grosse Klasse;
Verschiedene „Stationen“ an denen Køche und Køchinnen stehen die den Gæsten individuell die Teller zusammenstellen; eine mit Omlette, eine mit Kæse, eine mit lokalem und internationalem Schinken & Salami, eine huebsche junge Dame als Barrista, eine mit Smoothies und frischen Sæften, eine mit Pancakes, plus das regulære Ueppige Buffet!!
Als ich hinterher zum Maitrè gehe und zahlen møchte, spreche ich ihm und seinem Spitzen Serviceteam ein dickes Lob auss & sage ihm dass wir Kollegen sind. Daraufhin læchelt er mich an, die Køche grinsen, wie es nur Køche kønnen und meint „geht auf`s Haus. lass stecken“.
„Gott schuetze mich vor Sturm und Wind & vor Gæsten die Kollegen sind..“ 😀
So fangen gute Tage an! Meinen Rucksack kann ich gerne im Gepæckraum des Hotels stehen lassen und so laufe ich noch immer total baff von diesem fantastischen Fruehstuck an der „Norges beste Frøkost“ Reklame vorbei. Ich statte dem DNT einen Besuch ab und hole mir Infos zu den Vollbedienten Huetten und Sommerbruecken fuer die kommenden Wochen. Dann bummel ich etwas durch die Stadt, hole meinen Rucksack & fahre mit dem Bus an den Flughafen.
Ich muss an Eirik denken, der mit dem Gedanken gespielt hat ab Trondheim einfach fuer zwei Wochen zu seinem Vater nach Portugal zu fliegen und muss grinsen. Ich kønnte.
Das Wiedersehen mit meinem Vater ist eines der Highlights der Tour! Er hat mich vøllig ueberrascht mit soviel Spontanitæt.
Wir holen den Mietwagen ab und fahren auf der E6 nach Hjerkinn, wo wir die Nacht verbringen. Als Mitbringsel hat er schweizere Kæse dabei ahhhhh herrlich!
Mein Vater der das erste mal in Norwegen ist, ist verwundert wie ein Land mit soviel Øl (Oel nicht Bier!) besitzt, zweispurige Strassen haben kann. Ich muss lachen „det otder seg“.
Zugleich ist er Fasziniert von der Landschaft, als Wildwassersportler von den vielen grossen Fluessen und vorallem von dem Licht.
Wir verbringen vier wirklich sehr schøne, sonnige Tage in Hjerkinn, an der Lomma, in Geiranger und in Trondheim zusammen, setzen ueber 1200km auf das Tacho des kleinen Fords und als wir uns am vierten Tag in aller Fruehe verabschieden, ist das dann doch wehmuetig. Er landet in Zuerich und geht direkt zur Arbeit, ich fahre mit dem Zug nach Meråker nach dem Fruehstueck.

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